Album · 2025
CARBON
23 Tracks, ein harmonischer Weg — von dunklen Afterhours bis ins alpine Licht.
Carbon ist REMAS in vollem Umfang — 23 Tracks, aber ein durchgehender Bogen statt einer Playlist. Der rote Faden ist das Camelot-Rad: das harmonische System, mit dem DJs Tonarten aufeinander abstimmen. Hier ist es das Rückgrat der Platte. Das Album durchläuft es in Reihenfolge, sodass die Reise vom ersten bis zum letzten Track ein einziger, bewusster Tonpfad ist. Nichts springt. Jeder Übergang ist darauf ausgelegt, zu halten.
Es beginnt in den Afterhours — tief, melancholisch, langsam in seiner Enthüllung. Der Groove hält zwischen 124 und 127 BPM, sodass die Energiewechsel aus Harmonie und Textur kommen, nicht aus dem Tempo. Von dort verdichtet sich die Energie zur Peak-Time, bricht dann in etwas Wärmeres auf: Alpine Daydance, Licht dringt ein. Der Kontrast ist der Punkt.
Was Carbon ausmacht, ist Zurückhaltung. Die Palette bleibt absichtlich eng — Schwarz, Cyan, dieselbe Handvoll Materialien aus verschiedenen Winkeln gestaltet, so wie ein Bildhauer bei einem einzigen Stein bleibt. Eine Frage, wie weit ein Konzept getragen werden kann. Was entsteht, wenn nichts hinzugefügt wird, das nicht da sein muss.
Aufgebaut auf dem Camelot-Rad — das gesamte Album ist eine kontinuierliche Tonartenreise
Konstante 124–127 BPM; die Energiewechsel kommen aus Harmonie und Textur, nicht dem Tempo
TR-909-Kicks, rollende Reese-Bässe, analoge Zupfer — eine enge, bewusste Klangpalette
Kontrastreich per Design: kaltes Obsidian und Chrom weichen organischer Wärme
Phasen
Introspektion
Tracks 1–5
Energiewechsel
Tracks 6–11
Aufhellung
Tracks 12–16
Peak Time
Tracks 17–20
Finale
Tracks 21–23
Trackliste